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Ein
Brief von TeeJott
Zur Eröffnung des
TeeJott-Showroom bei gay-tip.com
TeeJott
Fotokunst
Köln
Mail:
teejott-photo@web
Köln, 5. März 2006
Liebe
GayTip-User,
zusammen
mit gay-tip.com habe ich mir vorgenommen, in den nächsten Wochen und Monaten einen
erweiterten Einblick in mein fotografisches Schaffen zu
geben.
Dabei krame ich zum
einen in alten Produktionen und stelle eine exklusive Auswahl ungezeigter
Foto-Motive von schon bekannten TeeJott-Models vor, zum anderen werde ich einige
meiner neu entdeckten Models hier bei gay-tip.com zum ersten Mal
präsentieren.
Sofern es
zeitlich und organisatorisch passt, werde ich einzelne Präsentationen mit
Berichten, Hintergrund-Informationen oder Interviews versehen. Für Anregungen
und Fragen bin ich unter
teejott-photo@web.de immer
dankbar.
Eine Bemerkung wollte ich mir an dieser
exponierten Stelle dann doch einmal gestatten, da diese Frage ein immerwährender
Begleiter ist:
Ja, meine Models
spreche ich bis dato zumeist im öffentlichen Raum an , also zufällig, dort wo
sie mir über den Weg laufen, und, ja,
sie sind
in der Regel hetero.
Ich finde es
auch deshalb bemerkenswert, weil ich vor einer Veröffentlichung allen meinen
Models darlege, dass meine Hauptveröffentlichungen oft im Gay-Bereich
stattfinden, und alle, die sich dafür entschieden haben, vor meiner Kamera zu
stehen, sehen das sehr gelassen, es ist für viele sogar ein Kompliment von
„fachkundiger“ Zielgruppe für attraktiv befunden zu werden. Wäre das auch
geklärt.
Das soll Euch
aber vom Schwelgen nicht abhalten, man könnte meine Fotografien sogar als eine
Aufforderung zum Schwelgen verstehen. Weitet Eure Sinne und erblickt im
festgehaltenen Moment die Spur zum Möglichen.
Mir ist eine gewissen Offenheit und
Natürlichkeit sehr wichtig sowohl im persönlichen Umgang als auch in der Tiefe
der inhaltlichen Darstellung. Aber es sei an dieser Stelle auch gesagt: Auch ich
bin auch schon mal ein bisschen oberflächlich. Ich bitte also die wohlwollenden
Betrachter um Verständnis, dass ich mit sehr unterschiedlichen Eindrücken und
Sujets spiele. Am Ende komme ich aber immer wieder bei meiner respektvollen Art,
mich dem Einzelnen zu nähern an; diese stellt sozusagen den basso continuo in
meinem Gesamtwerk dar.
Etwas
zu meiner Model-Auswahl: Mein Thema ist das Jungmännliche, sprich die Verbindung
von Jungend und Männlichkeit. Für mich lassen sich gerade anhand der Adoleszenz
besonders klar Themen wie Offenheit, Natürlichkeit, Sensibilität, ja, die
Gefühlswelt insgesamt, aber auch das Prinzip der Attraktion, klarer zeichnen und
archetypisch darstellen. Man könnte die Phase, die mich interessiert plakativ
als nach der Naivität, vor der Abgeklärtheit bezeichnen. Insofern erübrigen sich
Hinweise, ich solle die eine oder andere Modifikation bei der Model-Auswahl
vornehmen. Ich folge hier schlicht meinem Instinkt. Aber das Thema versuche ich
dabei in der bezeichneten Weise im Blick zu haben.
Ich bin gespannt
auf die Rezeption meiner Fotografien durch die GayTip-User.
Mit den besten
Wünschen
TeeJott
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