 |
 |
Tant De Belles Choses |
|
 |
 |
© Virgin/EMI |
| Françoise Hardy - Tant De Belles Choses |
|
|
 |
|
 |
Françoise Hardy ist nicht
nur eine Ikone des französischen Chansons. Die Sängerin, Texterin und
Komponistin, die auch immer wieder als Schauspielerin reüssierte, gilt auch als
Galionsfigur leichtfüßiger französischer Popmusik und hat mit ihrer sanften Art
Generationen französischer Popmusiker beeinflusst und nicht selten aktiv
gefördert.
Bereits in den
Sechzigern eroberte die junge Françoise Hardy mit langen Haaren, Gitarre,
Lederjacke und Jeans die internationale Musikszene, wurde sogar in
Großbritannien und den USA gefeiert, und das nicht nur als Popstar, sondern auch
als Top-Model. Auch mit 60 Jahren hat sich Françoise Hardy eine jugendliche
Frische erhalten, und das nicht nur wegen ihrer wunderbar vitalen Stimme. Zeit
ihres Lebens ist die in Paris lebende Künstlerin, die sich neben der Musik
leidenschaftlich für Astrologie interessiert und darüber auch schon ein Buch
geschrieben hat, für neue Ideen offen geblieben. Immer wieder hat sie auf ihren
Alben eine gute Mischung aus erfahrenen Musikern und jungen Talenten vereint, so
auch auf ihrem neuen Album "Tant de belles choses" (So viele schöne Dinge). Und
während sie mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Jaques Dutronc, der selbst
eine lebende Legende der französischen Popmusik ist, nur alle Jubeljahre mal ein
Duett aufnimmt, gehört ihr gemeinsamer Sohn Thomas Dutronc als Gitarrist
mittlerweile zu den festen Koordinaten.
"Tant de belles
choses" ist ein wundervoll ausgeglichenes Album, ein Werk von harmonischer
Herbstmelancholie und anmutiger Nostalgie. Die meisten Songtexte hat Françoise
Hardy wie so oft selbst geschrieben. Den Titelsong des Albums, zu dem die Musik
von ihrem langjährigen Kreativpartner Alain Lubrano und dem nahezu noch
unbekannten Sänger und Komponisten Pascale Daniel stammt (den Namen darf man
sich schon einmal vormerken!), gibt es gleich in zwei Versionen: als von Erick
Benzi reich arrangierten Opener samt einem Gitarrensolo, das durchaus als
Reminiszenz an Pink Floyd gelten darf, sowie als finalen Ausklang des Albums.
I
m Gegensatz zu ihren beiden letzten Alben "Le
danger" (1996) und "Clair obscur" (2000), die deutliche Referenzen an
zeitgenössischen Pop und Rock erkennen ließen, schließt Hardys neues Werk eher
an die schöngeistigen Arbeiten an, die sie in den Siebzigern veröffentlichte.
Bei den neuen Songs bilden Wort, Melodie und Arrangement eine dreifaltige
Einheit, als gelte es den perfekten, den göttlichen Song anzustreben. Das ihr
das immer wieder gelingt, tröstet ihre Fans vielleicht auch darüber hinweg, dass
Françoise Hardy seit Jahren keine Konzerte mehr gibt und sich nur noch selten in
der Öffentlichkeit zeigt.
Hier
Tant De Belles
Choses bei amazon
bestellen |
 |
|