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Paul Armfield And The Four Good
Reasons kommen von der britischen Isle Of Wight, wo angeblich ein
geheimes Nest begnadeter Musiker sitzt. Allein das Debütalbum Songs Without
Words des Songwriters und seiner musikalischen Großfamilie könnte die Insulaner
bereits auf die musikalische Landkarte hieven. Auf fast altmodische Weise
erweist sich darauf der Sänger und Gitarrist als poetischer Song- und
Wortschmied in der Tradition eines Leonard Cohen oder Cat Stevens.
Auf den elf Eigenkompositionen und dem Cover des
philosophischen Jacques-Brel-Chansons "Why Should It Be That A Man Gets Bored?"
beherrscht der Brite alle Zwischentöne und Spielarten zwischen lässig ("Now Is
The Silence"), jazzig ("Devil On Your Back", "Trigonometry"), romantisch ("Lost
To The Light"), dem wunderschönen Liebeslied "Taken", und rockig ("The Return",
im R'n'B-Stil mit wilder Hammondorgel).
Brels Chanson-Note zieht sich
auch durch das dramatische Titelstück "Song Without Words". "Ich schreib ein
Stück ohne Worte, um dich nicht zu verwirren", singt er da, eine Kostprobe für
die leichte Ironie all seiner Lieder. Gefühl und Humor, das tut gut.
Aus der AMAZON Redaktion - Ingeborg
Schober
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