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Olivier Messiaen - Éclairs sur l’au-delà...
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© EMI Classic |
| Olivier Messiaen - Éclairs sur l’au-delà... |
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Die Berliner Philharmoniker
unter Simon Rattle: In dieser Konstellation, so formulierte ein Kritiker
hingerissen, werde das Top-Orchester zu einem Wunderinstrument, und dafür
lieferte Rattle international gefeierte Beispiele. Mahlers Zehnte, Schönbergs
gewaltige Gurrelieder, Mahlers Fünfte, Beethovens Fidelio – die Kette der
großartigen Einspielungen reißt nicht ab. Jetzt stößt der englische Dirigent in
die moderne Musik des 20. Jahrhunderts vor. Seine neueste Einspielung, Olivier
Messiaens letztes Orchesterwerk, das monumentale, weiträumige Éclairs sur
l’au-delà..., wird zu einem neuen Markstein in Rattles Diskografie.
Schon vor vielen Jahren, als Leiter des City of
Birmingham Symphony Orchestra, hat Rattle Messiaens ungemein farbige,
ausdrucksstarke Musik für sich entdeckt und für eine Referenzaufnahme der
Turangalîla-Sinfonie gesorgt. An diesen frühen Höhepunkt in Rattles Laufbahn
fühlt man sich sofort erinnert, wenn man die Einspielung der 1991, nur ein Jahr
vor Messiaens Tod vollendeten Éclairs (Streiflichter über das Jenseits...) hört.
Wie so viele andere Kompositionen des Franzosen ist das Werk von tiefer
Religiosität geprägt, vom Versuch, die ersehnte „Erkenntnis des Unsichtbaren“,
wie Messiaen selbst sagte, in Musik zu verwandeln. Die 11 Sätze beinhalten
Visionen der christlichen Jenseits-Vorstellungen – unter anderem das Bild des
himmlischen Jerusalem. Das Stück, mit dem sich der Komponist ganz konkret auf
seinen eigenen Tod vorbereitete, gilt als „Opus summum“ seines Schaffens –
vergleichbar mit Bachs Kunst der Fuge. |
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