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Bei Torwart Ecki läuft's gerade nicht so rund:
Erstens hat er seiner Fußballmannschaft den Aufstieg verpatzt und ist zweitens
hochkantig aus dem Team geflogen. Drittens hat er seiner Truppe eine gepfefferte
Revanche versprochen - mit einer Mannschaft, die er viertens noch gar nicht hat.
Fünftens soll das Ganze schon in vier Wochen mit viel Tamtam in seinem
münsterländischen Heimatdorf stattfinden. Und dann gibt es sechstens noch eine
Kleinigkeit: Weil Ecki gerade erkannt hat, dass er schwul ist, will er bei
diesem Termin beweisen, dass Schwule genauso gut Fußball spielen wie Heteros.
Jetzt muss er nur noch zehn Mitspieler finden. Nichts leichter als das in einer
Fußballstadt wie Dortmund ... oder?
"Männer wie wir" ist eine zu Herzen gehende Komödie
über Freundschaft und den Respekt vor der Individualität jedes Einzelnen. Das
Schicksal des Torwarts Ecki, der mit seiner schwulen Fußballmannschaft seinen
Heimatverein herausfordert, wirft einen intelligenten, unverkrampften Blick auf
alte Vorurteile, neue Toleranz und echte Freundschaft, die alle Schranken
überwindet. Wobei "Männer wie wir" ungefähr so viel mit Fußball zu tun hat wie
"Ganz oder gar nicht" mit Striptease. Und wer hätte 1997 schon gedacht, dass die
Geschichte von sechs arbeitslosen Stahlarbeitern, die sich ausziehen, ein
Welterfolg würde?
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