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Lux Obscura |
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Zurück in die Zukunft Hughes de Coursons elektronisches
Mittelalter
Viel wurde schon darüber geschrieben, was
eigentlich Crossover sei und welche Grenzen in dieser höchst populären Sparte
denn nun überschritten werden. Der Produzent Hughes de Courson hat sich immer
aus den Diskussionen herausgehalten und mit höchst überraschenden Produktionen
Tatsachen geschaffen. Sein Markenzeichen: Scheinbar Unvereinbares vereinen - und
das so überzeugend, dass man fast glauben könnte, es sei nie getrennt gewesen.
Nach Mozart in Ägypten und O’ Stravaganza - einer Verbindung von Vivaldi und
irischer Volksmusik - legt Hughes de Courson nun ein neues Projekt vor: Lux
Obscura - eine Begegnung von Mittelalter und Techno.
Und dabei hat
Hughes de Courson, wie auch sonst bei seinen Arbeiten, höchste Sorgfalt walten
lassen. Die fantastische Reise durch Zeit und Raum tritt er nämlich nicht
alleine an, sondern er unternahm vorher eine ausgedehnte Spurensuche in
Sardinien, Bulgarien und Schottland - in Ländern, wo das Mittelalter musikalisch
noch lebendig ist, wo Musiker noch immer in Jahrtausende alten Traditionen
stehen.
Was dann hinzukam, war Hughes de Coursons raffinierter Sinn für
Verbindungen: zu uralten Klängen mischte er Elektronik, Techno, machte aus
meditativen Melodien Mitreißendes, ja: Tanzbares. Lux Obscura ist eine
musikalische Zeitmaschine, die zu einer Reise zurück in die Zukunft einlädt.
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