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© Franko Corelli (c) EMI |
| Franko Corelli (c) EMI |
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Der
unbekannte Franco Corelli:
Raritäten eines
Welt-Tenors
„Donner und Blitz, Feuer und Blut“: Diese Worte nahm
kein Geringerer als Herbert von Karajan in den Mund, um die Stimmgewalt eines
der größten Tenöre der Nachkriegszeit zu beschreiben: Franco Corelli, ein
Superstar vor allem in den 50er und 60er Jahren, ein Meister vor allem der
italienischen und französischen Tenorpartien. Bis heute lechzen Fans nach vielen
noch nie veröffentlichten Aufnahmen. Mit Franco Corelli – The Unknown Recordings
präsentiert EMI Classics einige davon auf einer
Mid-Price-Veröffentlichung.
Die auf dieser CD versammelten Dokumente stammen aus den
Jahren 1958 bis 1967 und präsentieren durchweg Corellis Paradepartien – so etwa
das berühmte Di quella pira aus Verdis Il Trovatore, La donna è mobile aus
Rigoletto oder Che gelida manina aus Puccinis La Bohème. Corellis Durchbruch
ereignete sich 1953, als er an der Seite von Maria Callas sein Debüt an der
Mailänder Scala gab. Als er 1961 mit Leontyne Price zum ersten Mal an der
Metropolitan Opera New York in Il Trovatore auftrat, wurde die Vorstellung zu
einem der legendärsten Abende an der Met. Eine Stunde dauerten die Ovationen,
mit denen man Franco Corelli feierte.
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Am 29. Oktober 2003 ist Franco
Corelli in Mailand gestorben. Der
1921 in
Ancona
geborene Corelli war Schiffbauingegieur bevor er die Gesangslaufbahn einschlug.
Mit Maria Callas stand er bereits 1954 auf der Bühne der Mailänder Scala
und eroberte von dort aus die Bühnen der Welt. Nach Auftritten im Covent Garden
in London und in der Arena di Verona sang Corelli erstmals an der New Yorker
Metropolitan Opera, wo er von 1961 bis 1975 genau 368 Mal auftrat. Seinen
letzten Auftritt hatte er 1976. +++
FRANCO CORELLI –
THE UNKNOWN RECORDINGS
Auszüge aus Werken
von Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Jules Massenet, Giacomo Puccini und Alfredo
Catalani
Franco Corelli,
Tenor
New Philharmonia Orchestra, Franco
Ferraris
Royal Philharmonic Orchestra, Edoardo
Pedrazolli
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