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© EMI |
| The Passion of Callas |
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Die Sängerin der Leidenschaft:
The Passion of
Callas
Leben und Kunst sind zweierlei – zumindest bei
zweitklassigen Künstlern. Anders bei Maria Callas: Sie verstand es wie keine
andere Sopranistin, die großen Frauen-gestalten der Opernbühne mit Leben zu
erfüllen und ihre Konflikte unmittelbar darzustellen. Wenn man ihre Aufnahmen
hört, dann nimmt man unmittelbar teil am tragischen Leben einer Frau, die zu den
berühmtesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gehört.
Umso zahlreicher sind natürlich die Compilations, auf
denen diese Mega-Primadonna zu erleben ist. The Passion of Callas präsentiert
die besonders emotionsgeladenen Momente innerhalb der gewaltigen
Callas-Diskografie. Dabei sind 17 Tracks zu hören, die nicht auf der
Vorgängercompilation Romantic Callas enthalten sind. Nie war man dem Mythos dieser Frau so
nahe wie hier – einem Mythos übrigens, der bereits zu Lebzeiten der Primadonna
entstand. Parallel zu ihren Erfolgen ereigneten sich die Fehlschläge in Callas’
Privatleben, die schließlich tödlich für ihre Karriere werden sollten. 1959
trennte sich die Sängerin von ihrem Mann und Manager, dem Industriemagnaten
Giovanni Battista Meneghini. Sie hatte sich in den schwerreichen Aristoteles
Onassis verliebt. Das Glück währte nicht lange. Er wandte sich von ihr ab und
nahm Jacky Kennedy zur Frau. 1977 starb die Diva in Paris. Mehr als 25 Jahre
nach ihrem Tod besitzt die Callas immer noch eine Fangemeinde, die in die
Millionen geht, und noch immer gibt es in ihren Aufnahmen neue Seiten ihrer
Persönlichkeit zu entdecken.
THE PASSION OF
CALLAS
Arien von Rossini,
Verdi, Puccini, Delibes, Gounod, Saint-Saëns, Bellini, Bizet, Gluck, Mozart,
Catalani, Giordano, Ponchielli &
Thomas
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