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Soledad ist der Titel eines berühmten Tangos
von Astor Piazzolla. Wenn sich ein Quintett den gleichen Namen zulegt, dann ist
klar, welchen Traditionen die fünf Musiker folgen. Jetzt legt das preisgekrönte
Erfolgs-Quintett seine zweite CD vor – eine Veröffentlichung, die wieder
Piazzollas Tango Nuevo, aber auch der ganz eigenen Weiterentwicklung dieses
Stils gewidmet ist.
Auch der Titel Del Diablo stammt von Piazzolla, der
in seinem Tango Del Diablo die fünf Soledad-Mitglieder zu extremen
Grenzüberschreitungen anregte – zu Momenten, in denen der Tango abhebt, sich in
Jazz verwandelt, zu zeitgenössischer Klassik oder Weltmusik wird. Neben
Kompositionen von Astor Piazzolla enthält das Programm Neukompositionen des von
dem Tango-Großmeister stark beeinflussten Daniel Capelleti, der sich auch als
Arrangeur mit Piazzollas Erbe beschäftigt hat. Die unverbrauchte Frische der
Aufnahmen hat ihren Grund in der außergewöhnlichen Vielseitigkeit der
Soledad-Mitglieder Manuel Comté, Philippe Cormann, Patrick De Schuyter,
Alexander Gurning und Nicolas Stevens: Alle fünf haben eine klassische
Instrumentalausbildung absolviert, auf diesem Gebiet Preise gewonnen, und sich
trotzdem auch in den Fächern Pop und Jazz einen Namen gemacht. So leuchten die
Musiker jede Farbnuance in der mittlerweile 100-jährigen Tangogeschichte
individuell aus und zeigen sich als Meister der raffinierten
Farbmischung.
OLEDAD – DEL
DIABLO
Werke von Astor
Piazzolla, Daniel Capeleti, Frédéric Devreese und Alberto
Iglesias
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