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Freund |
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Freund, wie der Wind durch deine Haare streicht, die
Blätter auf dem Baum bewegt und im Herbst zum Fallen bringt, so ist die
Welt voll Stunden, die vergehen wie Sekunden. Ein Samenkorn vom Wind
getragen, aufgenommen und durch Liebe gekeimt, aufgeblüht und doch vom
Wind - im Herbst verblüht - wieder fortgetragen; ist Traurigkeit -
verbleibt der Schmerz.
Wie einfach zu sagen: Ich bin gut, die anderen
sind ungut. Wie schwer die Suche nach der eigenen Ursprünglichkeit. Wie
schwer, andere Wirklichkeit als gleichwertige zu tolerieren.
Wie
schwer der Versuch, dieses zu erfahren, zu erleben. Wie vielseitig es ist,
einfach hinauszugehen mit dem Wunsch, sich einfangen zu lassen, zunächst
noch auf unterschiedlichen Wegen, an
vorüberziehender Natürlichkeit, der
Einfachheit. |
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