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  Es brennt Löcher in meine Gedanken

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Feinde
Amok - Graffiti
© Pixelio
Feinde

Die schlimmsten Feinde hab' ich sie
genannt, das Gefühl und den Verstand.

Versuchte beide auszuschließen,
ein Hohlraum war's, was entstand.

Die Leere hat mich fast erdrückt, da schob mich
der Emotionen Argumente nach dort, was Gewalt,
Vernunft verdrängte an deine Seite.

Leide, bin da, wo schon einmal ich war,
flehe an das Gefühl, das inzwischen
Amok läuft, mich dem Verstand
preiszugeben, bin bereit mich ihm zu
opfern, um zu leben, überleben.

Hat die Macht der Emotionen mich dann
verlassen, nehm ich die Feigheit an ihre Stelle,
lerne vielleicht zu hassen.
Liebe östlich und westlich
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Freund
Löwenzahn - "Rate mal was drin ist"
© pixelquelle

Freund, wie der Wind durch deine
Haare streicht, die Blätter auf dem Baum
bewegt und im Herbst zum Fallen bringt,

        so ist die Welt voll Stunden, die vergehen
wie Sekunden.

Ein Samenkorn vom Wind getragen,

aufgenommen und durch Liebe gekeimt,
aufgeblüht und doch vom Wind -
im Herbst verblüht – wieder fortgetragen;
ist Traurigkeit – verbleibt der Schmerz.

Wie einfach zu sagen: ich bin gut,
die anderen sind ungut.
Wie schwer die Suche nach der
eigenen Ursprünglichkeit.
Wie schwer, andere Wirklichlichkeit als
gleichwertige zu tolerieren.

Wie schwer der Versuch, dieses zu erfahren,

zu erleben. Wie vielseitig es ist, einfach

hinauszugehen mit dem Wunsch, sich

einfangen zu lassen, zunächst noch auf

unterschiedlichen Wegen, an vorüberziehender

Natürlichkeit,

der Einfachheit.

 

Doch wie viel mehr liegt in der Einfachheit,

der Ausgeglichenheit, aus sich selbst heraus,

dem Entstehen einer architektonischen Perfektion.
            Unerwartet und plötzlich wirst du dir

ursprünglicher Wellen gewahr, wirst

dadurch das Bedürfnis nach Zärtlichkeit

wach werden lassen. Fingerspitzen

            offenbaren unausgesprochene
            Gedanken und Worte.

Wir. Du und ich, haben den Nebel gesehen,

den Wind in unseren Haaren Gespürt und sind

so manches Mal auf den Strahlen der Sonne falschen

Sternen entgegengegangen.

           

            Unwichtig! Weil du nach einer

Begegnung den Nebel, den Sturm, die

Sonne anders sehen und erleben wirst.

            Warum also, so sag mir, soll man nicht auf

            den Strahlen der Sonne gehen?

Die Falle
Mausefalle
Deine Frage, ob ich dich liebe,
war eine Falle, meine Antwort war mein
Fuß darin. Von da an war ich dein
Angeklagter un du der Richter
in dem Saale.

Für jede Lücke brauchte ich ein Alibi.
Zu meiner Verteidigung wolltest du Zeugen,
meine eigenen Worte genügten dir nicht.
Eigenartig, doch liebte ich dich irgendwie.
Leider wurder dein Urteil immer strenger,
lebenslänglich las ich in deinen Augen.
Handschellen sollten meinen Widerspruch
lähmen, deshalb meine Flucht, ich konnte
nicht länger. In letzter Instanz kam ich noch
einmal hierher um dir zu sagen,
           ich liebe dich nicht mehr.
Verstellen
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Mein Drehbuch für dich
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Ein Liebesgeständnis
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Gedanken
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Vor dem Zurück. Denken!
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Auf meine Weise
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Das große "W"
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Wo verstecken
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Du, ich, wir alle
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Gebaut auf ein Kartenhaus
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Liebe auf Rezept
Eine handvoll Herz
© photocase
Eine Marktlücke wüßte ich schon:
Wäre Liebe chemisch herzustellen,
gäbe es sie als Infusion,
ich wäre voller Euphorie,
ich hätte eine eigen Praxis,
kurierte ohne Bürokratie.

Ob arm, ob reich, es gäbe keine Schmerzen
und keine Privatpatienten, nirgendwo noch
gebrochene Herzen, dann schreibe ich
Rezepte aus für Waisenkinder und dergleichen,
dreimal täglich stünde drauf:

Es gäbe Dragees für Embryos und für die mit Herz
aus Stein eine Spezialbehandlung sowieso.

Ich selbst las Arzt, ich wäre tüchtig,
die Praxis wäre auch Sonntags auf.
Ich glaube, ich wäre der Droge süchtig.
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Um die Dreißig
Wie oft noch
Die Irrfahrt zu dir
anno 77


Nekrolog auf die Liebe
Du und ich, wir waren eine Einheit, dein Leben hat sich in mein Leben verwurzelt,   mehr...mehr...

 
Wenngleich
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Man hat mich ausgezogen
me
© photocase
Man hat mich ausgezogen, nackt stehe ich
nun hier, übrig blieb die Grundsubstanz
Leben. Tränen versunken im Erdboden,
vergeblich gewartet auf Vegetation,
Emotionelles warf man zum Fenster
hinaus, für Gefühle hatte man keinen
Gebrauch.

Hilfe mit Egoismus verkannt, Mitleid gänzlich
abgelehnt, Charakter wurde durch den Fleischwolf
gedreht.
Ergebnis: anpassungsfähig.

Hoffnung noch vor dem Horizont verbrannt.
Diagnosen der Umwelt allgemein labil,
als Barikaden vor meinem Ziel.

Man hat mich ausgezogen, Nackt steh´
ich nun hier, mit der Grundsubstanz
Leben, was fange ich an mit ihr?
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Welcher Eindruck bleibt


Meine rosarote Brille
Warum trennt mein Handeln
oft Welten von meinem Denken?
Beides trifft sich im Einklang so selten
Habe ich nicht gelernt zu lenken?

Warum steht Mutter Courage so wenig mir bei,
stellt sich frei von der Pflicht, mich selbst zu
akzeptieren - oder lasse ich mich nur von meinem
Ratgeber Angst chauffieren?

Warum setze ich immer wieder meine
rosarote Brille auf,
nehme diesen dichten Nebel in Kauf
und nütze die Hoffnung als Licht -
ja, warum eigentlich nicht?
Rosarote Brille
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Einen Tag fern von hier


Sorgen
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Wenn ich wieder auf den Beinen bin
C´est la vie
Freund
Es war einmal
Mein Glückslos


Von Zeit zu Zeit
Um eine Erfahrung reicher, um eine
Illusion ärmer hast Du mich gemacht.

Es gibt keine charmante Art,
Adieu, keine leichte, auch nicht zart,
es tut einfach nur weh.

Doch bald schon werde ich mich
gewöhnen, wieder auf zwei Beinen zu
stehen, werde Dinge anders sehen.
Dann tausche ich den Schmerz gegen die
Gleichgültigkeit, und während ich noch
lebe, sterbe ich von Zeit zu Zeit.
Mit dir allein
Lächelnder Faun
© privat
Mit dir würde ich alles teilen wollen.
Abenteuer möchte ich mit dir erleben, einen
"Rock" tanzen, so einen richtig tollen, mit dir
möchte ich Politik betreiben, mit dir könnte ich
mich auf der Bühne bewegen, Romeo und Julia
müßte es sein.

Für dich möchte ich Patience legen,
mit dir würde ich durch die Hölle gehen
und nebenbei einen Regenbogen malen.
Für dich würde ich einen Leierkasten drehen,
mit dir möchte ich ein Zelt bewohnen, um dort
deine Biographie zu schreiben.

Vor Dämonen würde ich dich verschonen, für dich
würde ich eine Eskorte sein, mit dir würde ich
glücklich,
                mit dir allein.
Lasse mich nichts versäumen
Lasse mich nichts versäumen, gib mir deine Hand,
führe mich dorthin, zeig mir den Sinn,
zeig mir, um was es sich dreht. Ich spüre
nicht, woher der Wind weht, noch bin ich
bereit zu lernen. Wenngleich auch Zweifel
an mir nagt, erwarte ich Neues
vom Neuen Tag.

Bin nicht taub, nicht stumm, also zeig mir warum.
Mir scheint, als schloß das Leben mit mir einen
Vertrag, also gib mir die Hand.
Lasse mich nichts versäumen,
auch nicht einen einzigen Tag.
Augenblicke
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Wenn ich drei Wünsche hätt´
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Es lohnt sich
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Unausgesprochene Gefühle
Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor Alter.   mehr...mehr...

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Wir träumen davon
In der Mitte
Schachmatt
Und doch nicht gelebt
An der Bar
Ein Blick