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Die Gründung des Großen
Basars geht auf "Mehmet der Eroberer" zurück. Was damals, 1461, als kleiner
Basar begann, entwickelte sich zum größten überdachten Basar der
Welt.
Der älteste Teil, die alte
Tuchhalle, wird von 15 Kuppeln überwölbt. Hier findet man noch alteingesessene
Schmuck- und Teppichhändler und das Angebot ist weniger touristisch. Um diesen
Kern wurden mittlerweile mehr als 4000 Geschäfte gebaut, unterteilt von einem
Gewirr von Gassen, in denen jede Zunft ihr eigenes Revier
hat.
Feilschen ein
MUSS!
Das Angebot in den
Geschäften ist überwältigend. Es gibt geknüpfte Teppiche mit alten überlieferten
Motiven, gewebte Kelims, Schmuck, Kupferwaren, Leder und Keramik. Teppiche
werden ausgebreitet und durch Zuruf soll der Kunde in den Laden gelockt werden.
Natürlich ist alles besonders „günstig", handgearbeitet und alles wird
versandfertig verpackt. Schlagende Argumente, derer man sich schlecht erwehren
kann. Ratsam ist es, sich ein Limit für die Ausgabe zu setzen, Feilschen ist ein
MUSS. Es ist eigentlich der Hauptspaß beim Kauf, Auch für den Verkäufer ist es
langweilig, wenn der geforderte Preis sofort gezahlt wird. Aber selbst wenn
nicht gekauft wird, ist ein Bummel durch die Basarstraßen abenteuerlich, ein
Schwelgen in Farben und Geräuschen.
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© MSD |
| Basarstand mit Gewürzen |
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Ein Fest der
Sinne
Nahe der Galata-Brücke
befindet sich der zweite berühmte Basar von Istanbul, der Ägyptische Basar. Erbaut kurz
nach der Eroberung Ägyptens,
spaziert man hierdurch Düfte. Gewürze aus aller Herren Länder sind hier aufgehäuft. Säckeweise
stapelt sich der Pfeffer, leuchtend rot der Paprika. In kleinen Dosen
wird persischer Safran zu erschwinglichen Preisen angeboten. Orange
leuchten die getrockneten
Aprikosen neben grünen geschälten Pistazien. Ein paar Schritte weiter,
eine Wolke orientalischer Düfte.
Neben Fertigprodukten, kann man sich „sein" Parfüm auch mischen lassen. Eine Sünde wert sind die
fantastischen Süßigkeiten. Türkischer Honig, Gebäck und vor Honig triefendes Baklava locken die
Süßmäuler, die es mit dem Kalorienzählen nicht so genau nehmen.
Waren früher die
Basare die ganze Woche über geöffnet, sind sie heute, der Einfluss der Neuzeit
macht sich bemerkbar, sonntags geschlossen.
Öffnungszeiten Großer
Basar: Montag – Samstag 08.00 – 19.00
Uhr
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