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© Stadt Frankfurt a. Main –Presse- & Informationsamt |
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Zwei
Fußgängerstege, der Eiserne und der Holbeinsteg verbinden die City mit
Dribbdebach. Es ist zwar noch nicht Italien, aber Sachsenhausen lockt mit
südlicher Atmosphäre.
Gleich am Main
erstreckt sich Frankfurts Kulturglanzstück, das Museumsufer am Schaumannkai.
"Kultur für alle", war das Ziel des ehemaligen Kulturdezernenten Hilmar
Hoffmann. Die Keimzelle was das Städel mit seiner einigartigen Gemäldesammlung.
Wie Perlen auf der Schnur reiht sich in der Nachbarschaft Museum an Museum
(Kino, Architektur, Kunsthandwerk, Völkerkunde etc. Am Wochenende öffnet
Frankfurts Freiluftbasar, der Flohmarkt, seine Pforten. Jahrlang vom auf das Gelände des ehemaligen
Schlachthofs verbannt, ist er wieder an das Mainufer zurückgekehrt. Es darf um Bilder,
Trödel, Möbel und Nippes gehandelt werden. Was bei dem Einen auf dem Speicher
verstaubte, ist für den Anderen das lang gesuchte Objekt der Begierde.
Ermattet vom
Handel, kehren die Lebensgeister bei einem Glas Ebbelwoi in Alt-Sachsenhausen
schnell zurück. Der Bembel mit Frankfurts Nationalgetränk kreist bis in den
späten Abend. Sogar ein Brunnen wurde dem Ebbelwoi gewidmet. Er steht in der
Klappergasse und sprudelt Wasser, leider keinen Ebbelwoi.
Sachsenhausen mit Kopfsteinpflaster, Kneipen und
Ebbelwoi-Seeligkeit, ist aber nicht nur Touristenhochburg. Die Schweizer Straße,
einst gemütlich mit schattigem Baumbestand, wurde zur Edelmeile umsaniert.
Ehemalige Metzgereien sehen wie Boutiquen aus, das Obst ist auf Hochglanz
poliert. Die urigen Kneipen sind ersetzt durch chromblinkende Bars, Geschäfte
zieren Marmoreingänge und Goldletter. Der Schweizer Platz, einst Ort des
Verweilens, ist nur noch ein Rondell mit ein paar Sitzbänken. Unter ihm, in der
U-Bahn, tönt es aus dem Lautsprecher: "Nächster Halt, Schweizer
Platz".
Link: www.frankfurt-sachsenhausen.de
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