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| Warschauer Pakt 2007 |
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„Ernsthaft
besorgniserregend"
nennen Mitglieder des EU-Parlaments den Kurs der Regierung in Warschau. Anlass
für die Besorgnis ist wieder einmal die ultrarechte Regierungspartei "Liga der
polnischen Familie" (LPR), die ein Gesetz plant, nach dem für Lehrer schon die
bloße Erwähnung von Homosexualität im Unterricht unter Strafe gestellt werden
soll.
Wie in den vergangenen
Jahren ebbt auch 2007 die Welle homophober Äußerungen von Politikern in Polen
nicht ab. Deshalb haben sich im Warschauer Pakt 2007 wieder überzeugte Europäer
zusammengeschlossen, die ehrenamtlich die "Parade der Gleichheit" unterstützen.
Sie treten ein für die Emanzipation von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und
Transgender in Polen, deren verbriefte Bürgerrechte von der Regierung regelmäßig
missachtet werden. Bereits im vergangenen Jahr konnte die Initiative durch
Öffentlichkeitsarbeit, personelle und finanzielle Unterstützung die "Parade der
Gleichheit" wirksam unterstützen.
"Die massive
Agitation gegen Homosexuelle ist unerträglich. Wir unterstützen die polnische
Bewegung dabei, ihre Rechte als Europäer einzufordern", erklärt der Mit-Initiator Thomas
Hermanns.
Das
leistet der Warschauer Pakt 2007:
* Spenden sammeln für
die Parade: Aus privaten Spenden werden die Organisatoren der Parade
beim
Aufbringen der Kosten für die Veranstaltungen unterstützt. Spendenkonto: Tomasz Baczkowski, Berliner Sparkasse,
Konto: 6011748366, BLZ 100 500 00, Stichwort: Warschauer Pakt 2007 (Hinweis:
Spender erhalten unter Angabe ihrer Adresse auf der Überweisung eine
Spendenquittung per Post, die in Deutschland allerdings nicht steuerlich
abzugsfähig ist)
* Aufruf zur
Teilnahme an der Demonstration in Warschau am 19. Mai: Wie im
vergangenen Jahr werden im Mai wieder viele Hunderte deutscher Unterstützer zum
friedlichen Demonstrieren nach Polen reisen. Das Aktionsbündnis Warschauer Pakt
wird voraussichtlich mit einem eigenen Wagen unter dem Motto "europa =
tolerancja" auf der Demonstration vertreten sein. Informationen und Tipps zur
Anreise und Unterkunft gibt es auf der Homepage http://www.warschauerpakt2007.de
* Aufruf zur
Unterschriftenaktion : Rund hundert
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben sich 2006 mit dem Anliegen des
Warschauer Pakts solidarisiert. Unterstützer können sich ab sofort auf der
Website des Warschauer Pakts 2007 eintragen.
*
Aktivisten bloggen im Internet: Die
Plattform http://www.warschauerpakt2007.de liefert Informationen zur Veranstaltung, zur Anreise und
per Weblog auch Live-Berichterstattung rund um den Warschauer CSD.
Durch diese
Aktionen soll nach dem großen Erfolg im Jahr 2006 erneut möglichst viel
Aufmerksamkeit für die Situation der Schwulen, Lesben, Bisexuellen und
Transgender in Polen erzielt werden. "Solange in unserem Nachbarland die
Bürgerrechte mit Füßen getreten werden, bleiben wir aktiv!", sagt Holger
Wicht, Chefredakteur des Stadtmagazins "Siegessäule - Queer in
Berlin".
Weitere Informationen:
www.warschauerpakt2007.de
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