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Es ist das größte Hilfsprojekt, das je ein
pharmazeutisches Unternehmen ins Leben gerufen hat, und sein Name ist Programm:
„Secure the Future“. Die Zukunft sichern – nirgendwo ist das ein so brennendes
Problem wie in Afrika. Jeder Dritte ist auf dem Kontinent mit HIV
infiziert.
Gemeinsam mit dem Baylor College of Medicine,
Houston, hat Bristol-Myers Squibb ein weiteres, groß angelegtes medizinisches
Projekt in sein Hilfsprogramm aufgenommen: 250 Kinderärzte werden rekrutiert, um
in den nächsten fünf Jahren ca. 80.000 AIDS-kranke Kinder in Afrika zu behandeln
und medizinisches Personal vor Ort auszubilden. Mehr als 40 Millionen Dollar
werden für den Bau von vier neuen Kinderkliniken bereit gestellt. Zusätzlich
reduziert Bristol-Myers Squibb den Preis der AIDS-Medikamente für Kinder in
Entwicklungsländern, um eine medizinische Versorgung möglich zu machen.
„Unser Ziel ist es, das Leben von vielen tausend
afrikanischen Kindern zu retten, die sonst an HIV und AIDS sterben würden“,
führte Peter R. Dolan, Chief Executive Officer von Bristol-Myers Squibb, aus.
Das Programm bringt Kinderärzte nach Afrika, schult medizinisches Personal vor
Ort, baut neue Kinderkliniken und reduziert die Kosten der HIV und
AIDS-Medikamente.
„Das groß angelegte Programm setzt damit genau bei
den Schwierigkeiten an, die bei der Behandlung von HIV und AIDS in Afrika
auftreten“, so Mark W. Kline, M.D., Professor der Pädiatrie am Baylor College of
Medicine, Leiter der Virologie in der Kinderklinik Texas, Direktor der Baylor
International Pediatric AIDS Initiative. „Zurzeit werden weniger als ein Prozent
der weltweit ca. 2,2 Millionen AIDS-kranken Kinder behandelt. Das dreistufige
Hilfsprojekt wird die Versorgung vieler HIV-infizierter Kinder in Afrika
gewährleisten und die Wahrnehmung von und den Umgang mit HIV und AIDS bei
Kindern in Afrika für immer entscheidend verändern.“
Secure the Future wurde im Jahr 1999 gegründet.
Bristol-Myers Squibb stellte für ein auf fünf Jahre angelegtes Programm 100
Millionen US-Dollar für medizinische Forschung und Versorgung in Staaten wie
Südafrika, Botswana, Namibia, Lesotho und Swaziland zur Verfügung. Im
Mittelpunkt des Engagements steht die Hilfe für betroffene Frauen und Kinder
sowie die Ausbildung von Ärzten und Pflegepersonal. Im März 2001 stockte
Bristol-Myers Squibb das Programm noch um weitere 15 Millionen Dollar auf, um es
auf vier Länder Westafrikas auszudehnen: Senegal, die Elfenbeinküste, Mali und
Burkina Faso wurden einbezogen.
Bristol-Myers Squibb will mit dem Programm „Secure
the Future“ seinen Teil dazu beitragen, dass Frauen und Kinder in diesem Teil
der Erde eine Zukunft haben.
Im Projekt „Secure the Future“ arbeitet Bristol-Myers
Squibb eng mit Hilfsorganisationen, Regierungen und Forschungseinrichtungen
zusammen. Dazu zählen neben den lokalen und regionalen Institutionen vor allem
UNAIDS, die für AIDS zuständige Organisation der Vereinten Nationen,
AIDS-Institute und renommierte medizinische Hochschulen in den USA wie zum
Beispiel das Harvard AIDS Institute. |