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von Albert Metzler, SECS,
Düsseldorf
Wenn Sie sich bereits ganz bewusst dafür entschieden
haben, neue Zielsetzungen zu verfolgen, ist es Ihnen damit schon gelungen, das
fesselnde Netz alter Gewohnheiten abzuwerfen. Schließlich kann kein Ziel
erreicht werden, ohne einen klaren Anfangspunkt zu markieren. "Der Anfang ist
die Hälfte des Ganzen", wusste schon der griechische Philosoph Aristoteles.
Damit Sie nun auch die zweite Hälfte sicher
zurücklegen, gilt es vor allem, nicht in alte Denkmuster – die sich gerne in
Zweifeln und allerlei Befürchtungen zeigen – zurückzufallen. Selbst-Coaching
heißt das Stichwort: Durch ein Selbst-Coaching sind Sie in der Lage, auch
größeren Anforderungen, die mit Ihren persönlichen Zielsetzungen einhergehen,
über längere Zeiträume gerecht zu werden. Sie werden nicht vorzeitig an den
Belastungen scheitern, Ihr zielgerichtetes Handeln sogar weniger als Bürde,
sondern eher als Erfolg versprechende Aufgabe wahrnehmen, wenn Sie sich den
Rahmenbedingungen mit vollem Bewusstsein stellen.
Ein konsequentes Selbstcoaching verhindert, dass Sie
sich in Sackgassen manövrieren. Es stärkt Ihre eigene Motivation, weil Sie sich
von auftretenden Schwierigkeiten nicht überraschen und überrumpeln lassen,
sondern diese bereits vorab einkalkulieren bzw. mit einer gut entwickelten
persönlichen Integrität begegnen.
Mit dem Selbstcoaching ordnen Sie das Gedankenchaos
und treten diesem mit eigenen für Sie angemessenen Strukturen
gegenüber.
Insbesondere das Alternative Denken ist, wie noch zu
sehen sein wird, Bestandteil eines gelungenen Selbstcoachings. Hierdurch finden
Sie zu Ihrer eigenen inneren Struktur und lernen Zweifel, die aus der Angst vor
Veränderung resultieren, von echten Bedenken zu unterscheiden. Störende Momente
des Selbstzweifels sind eine häufige Ursache dafür, einen eingeschlagenen Weg
abzubrechen, während ein kluges Abwägen dazu führt, notwendige Kurskorrekturen
vorzunehmen.
Der Prozess des Selbstcoachings ist darauf angelegt,
vorgeprägte (Gedanken-) Muster fortwährend zu überprüfen und zu hinterfragen,
nur so bleibt Innovation überhaupt möglich, denn Innovation beginnt dort, wo der
Mensch in der Lage ist, überhaupt innovativ zu denken.
Ein solcher Bewusstwerdungsprozess ist also ganz auf
Fortschritt ausgerichtet und wird dazu beitragen, das belastende
Gewohnheitsdenken ganz neu zu strukturieren. Hierbei werden einzelne Handlungen
oder ganze Handlungsketten reflektierend unter die Lupe genommen, wodurch Sie
sich Ihrer antreibenden Intention ebenso bewusst werden wie den destruktiven
Momenten.
Selbstcoaching ist ein dauerhafter Prozess, der zwar
auch punktuell zur Problemlösung beiträgt, dabei jedoch immer das Ganze im Auge
behält. |