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Homosexuelle, welche sich im Job geoutet haben, sollen es einfacher in der
Arbeitswelt haben. Dies ist das Ergebnis einer Studie. Dennoch, nur jeder
achte Homosexuelle wagt sein Outing am Arbeitsplatz. In Deutschland existieren
bereits zwei Organisationen, welche sich für die Schwulen und Lesben, vor allem
im Managementbereich stark machen.
Für die meisten Schwulen und Lesben stellt sich irgendwann mal
die Frage, ob sie sich am Arbeitsplatz outen sollen oder
nicht. Laut Studien, sind in Deutschland fünf bis zehn Prozent schwul beziehungsweise lesbisch. In
der Arbeitswelt nimmt man etwa die selbe Quote an. Jedoch nur jeder Achte
steht dort offen zu seinem Privatleben.
Christopher
Knoll hat zu diesem Thema eine Studie unter dem Titel „Lesben und Schwule in der
Arbeitswelt“ durchgeführt. Der Münchner Psychologe hat zu diesem Thema rund 2500
Berufstätige befragt. Sein Ergebnis: Die meisten Männer und Frauen hätten die
Strategie, dass sie ihre Homosexualität zwar nicht verleugnen wenn sie danach
gefragt werden, dass sie das Thema jedoch nicht aktiv von sich aus angehen.
Der Grund für diese Verschlossenheit ist in erster Linie mit der Angst
vor Diskriminierung verbunden. Anhand der Studie erklärt Knoll nun aber, dass da
ein grosser Irrtum bestehe. Viel eher werde man zum Opfer, wenn man aus seiner
Sexualität ein Geheimnis mache. Diejenigen, welche ihre Homosexualität nicht
nach Aussen tragen, sehen kleine Anspielungen zum Thema bereits als Aggression
gegen ihre Person und ihre Neigung. Dies bedeutet also eine grössere Belastung.
Links
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