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Erfolgreichen und
selbstbewussten Menschen ist der Erfolg anzusehen: Sie zeigen einen gestrafften, gerade aufgerichteten Körper,
rasche aber nichthektische Bewegungen, einen
erhobenen Kopf und einen freimütigen Blick.
Erfolg heißt dabei zunächst
immer, Erfolg bei sich selbst haben, denn auch Menschen, die noch nicht auf der
Karriere- und Vermögensleiter ganz oben stehen, können einen solchen
beeindruckenden, mitreißenden und Vertrauenerweckenden Anblick in Haltung und Gang bieten. Sie müssen nur Ihren gesunden Körper aus einem gesunden Selbstbewusstsein heraus
gut beherrschen, dann ergibt es sich von alleine. Mens sana in corpore
sano - ein gesunder Geist in einem gesunden Körper - war schon in der Antike das
Ideal vom Menschen. Denn wer sich selbst mag, geht aufrecht, wer sein Ziel
kennt, schaut geradeaus und schwankt und zögert nicht, und wer ein gutes
Gewissen hat und sich auf dem richtigen Weg weiß, der schaut mit den
entsprechenden Augen seine Umwelt an.
Oft hindern uns eingefahrene
Verhaltensweisen oder eingerostete Gelenke uns natürlich zu bewegen oder
gesunde und ansprechend wirkende Haltungen einzunehmen. Weil wir gar nicht
auf unseren Körper achten, sacken wir förmlich über dem Schreibtisch zusammen oder gehen mit
hängenden Schultern durch die Welt. Eine erste
Abhilfe schaffen hier alle Arten von Sport (Schach ausgenommen!), denn
sportliches Körpertraining vermittelt neben anderen Vorteilen durch die
gesunde Bewegung auch gute Körperbeherrschung und natürliche Körperhaltung. Am
besten sind sogar Meditationssportarten, wie z.B. Yoga, weil diese sich gleichzeitig auch um
geistige Entspannungstechniken bemühen.
Eine "sportliche Soforthilfe",
die Ihnen zur Verfügung steht, um Ihren Geist zu öffnen und Ihre Bewegungen
spontan zu verbessern, ist Tempo: Rennen Sie beispielsweise morgens die Treppen
zu Ihrem Büro hinauf (oder, um Ihre Kollegen nicht zu verschrecken, die Treppen
im Parkhaus, in der U-Bahnstation usw.). Sie werden sehen, wie verblüffend sich
das gewonneneTempo fortsetzt, wenn Sie
angekommen sind. Tempo macht Stimmung!
Dann empfiehlt es sich, immer
auch in jeder Situation einen schnellen Gedanken an die eigene Haltung zu verwenden. Wie gehe ich
jetzt gerade? Stehe ich sicher? Sitze ich
vernünftig?
Dabei sollten Sie Ideale im Kopf
haben, nach denen Sie sich richten können. Üben Sie sie einfach einmal
durch! Das gute Gefühl eines richtigen Ganges und einer richtigen Haltung wird
sich Ihnen dann einprägen:
- Gehen Sie gut!
Gehen Sie aufrecht, den Kopf
erhoben (aber nicht "hochnäsig"). Lassen SieIhre Arme locker und lassen Sie
sie locker mitschwingen. Machen Sie nicht zu kleine Schritte. Schlendern Sie
lässig oder gehen Sie zügig mit großen Schritten.
Widmen Sie beim
Gehen Ihrer Umgebung Aufmerksamkeit - also:Nicht zu Boden ("Er schämt sich!") oder stur geradeaus
starren ("Scheuklappen!")!
Nebenbei: Durch leichtes Hin- und Hergehen können
Sie übrigens sehr gut Bewegung in Ihre Vorträge
bringen!
- Stehen Sie gut!
Sie stehen sicher (und Ihr Stand
wirkt sicher), wenn Sie sich aufrechtstellen, das Gewicht auf beide Beine gleichmäßig verteilen,
die Beine dabei nicht eng zusammen bringen, die Fußspitzen leicht nach
außen stellen und das Kinn leicht anheben. Diese Stellung sollte Ihnen ein
bisschen das Gefühl geben, dass nichts Sie so leicht umstoßen kann. Oft wird
diese Idealstellung von uns automatisch eingenommen, wenn wir in der Straßenbahn
oder im Zug stehen müssen, ohne uns festhalten zu können. Ihrem Gegenüber
vermittelt sie Harmonie und Gleichgewicht. Wenn Sie Ihrem Gesprächspartner auch
noch Entgegenkommen oder besondere Aufmerksamkeit signalisieren wollen, neigen
Sie ihm Ihren Oberkörper leicht entgegen.
Aber Vorsicht: Ändern
Sie Ihre Haltung ab und zu, um nicht den Eindruck von Starre zu erwecken. Und
heben Sie den Kopf nicht zu weit, sonst wirken Sie zu stolz oder sprechen "von
oben herab".
- Sitzen Sie gut!
Sitzen Sie nicht verschlungen
oder eingesunken, machen Sie sich aber auch nicht zu breit und lehnen Sie
sich nicht zu weit zurück. Setzen Sie sicheinfach gerade hin, stellen Sie
beide Füße fest auf den Boden, legen Sie die Hände auf den Tisch oder auf die
Lehnen oder auf Ihre Oberschenkel. Und setzen Sie sich nicht nur an die
Kante, nutzen Sie den ganzen Sitzplatz!
So signalisieren Sie Offenheit
und Bereitschaft. Auch im Sitzen wirkt einleicht zugeneigter Oberkörper
auf Ihr Gegenüber entgegenkommend und sympathisch.
Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie auch in
den Büchern von Stéphane Etrillard.
Homepage
www.etrillard.com
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