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© N.A. |
| Ex-Gucci-Designer Tom Ford |
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Der frühere Gucci-Chefdesigner Tom Ford spricht mit
Bitterkeit über seine Zeit bei Gucci und Yves Saint Laurent, den beiden
Modehäusern des französischen Luxuskonzerns Pinault-Printemps-Redoute, für die
er als Design-Chef gearbeitet hat. Der
Abschied von Gucci nach Auseinandersetzungen mit Konzernchef Francois Pinault im
März dieses Jahres sei "schrecklich" gewesen, sagt Ford in einem Interview mit
dem Hamburger Magazin stern. "Es war wie sterben."
In drastischen Worten beschreibt Ford die Zusammenarbeit mit Frankreichs
Mode-Legende Yves Saint Laurent: "Mr Saint Laurent ist ein verbitterter alter
Mann, für den es Zeit wird abzutreten." Während seiner Zeit bei dem Modehaus
habe Ford immer wieder versucht, mit ihm klarzukommen, aber "er hat sich
verhalten wie ein Arschloch".
In nächster Zukunft will sich der Star-Designer nicht mehr mit Mode
beschäftigen: "Ich habe Mode vorläufig aus meinem Leben gestrichen". Stattdessen
will er eine Karriere als Filmregisseur starten. Es gebe "drei Projekte, die ich
ganz konkret verfolge". Sein Wunsch: "Ich hoffe, dass ich in zehn Jahren auf
eine erfolgreiche Filmkarriere
zurückblicken kann und wenigstens einen Film pro Jahr
herausbringe".
Der 43 Jahre alte Ford gibt im stern auch Auskunft darüber, wie er seinen
Lebensabend gestalten möchte. Der Texaner besitzt zwar Häuser in London und Los
Angeles, "aber in Santa Fe will ich mal sterben".
In der Stadt im US-Staat New Mexico entwirft er
gemeinsam mit dem japanischen Star-Architekten Tadao Ando "das Haus, in dem ich
alt werden möchte". Dort werde es einen Fahrstuhl geben und "Rampen für den
Rollstuhl". Dieses Haus möchte er "nie mehr verlassen müssen, und wenn, dann
nur, um nebenan in mein Mausoleum getragen zu werden". Auch einen "schönen Sarg"
habe er schon für sich entworfen. |