Die richtige Haarpflege gibt
es für jeden Typ, egal ob diese wuschig oder dünn, hell oder dunkel
sind
Untersuchungen der
L´Oréal-Forschung zeigen, dass jeder zweite Mann sein Haar als dünn und
empfindlich bezeichnet. Man vermutet, dass Stress, oft Ursache für temporären
Haarausfall, auch durch Umwelteinflüsse ausgelöst werden kann:
Klimaschwankungen, Sonne und mechanische Belastungen, die das Haar strapazieren.
Wen wundert’s - hat ein drei Jahre altes Haar doch im Durchschnitt 30 Stunden
föhnen, 1.000 Stunden UV- Belastung, 5.000 Stunden in klimatisierter Umgebung
und 10.000 Bürstenstriche hinter sich.
Basics Benutze
Spezialshampoos nur als Kur (vier Wochen), denn sonst trockenen sie di
Kopfhaut zu stark aus. Reizung führt zu vermehrter Fettproduktion.
Mechanische Irritationen wie z.B. kräftiges rubbeln mit dem Handtuch, Mützen
und Hüte sowie heißes Föhnen vermeiden.
Das nasse Haar mit dem Handtuch nur vorsichtig ausdrücken.
Unebenes Werkzeug verletzt die Kopfhaut. Zinken und Borsten von von Bürsten
und Kämmen müssen deshalb rund geschliffen und ohne Kanten
sein.
Holzkämme und Massagebürsten
mit Gummi- oder Holzstiften sind ideal.
Problemfall dünnes Haar Wenig Shampoo verwenden. Eine
erbsen- bis pfennigstückgroße Menge reicht völlig ans. Mehr Shampoo macht das
Haar schwer und stumpf. Außerdem muss man mit trockener, juckender Kopfhaut
rechnen. Volumen-Shampoos geben feinem Haaren Extra-Fülle und Spannkraft. Da
dünne Haare meistens auch schnell fetten, am besten täglich mit einem milden
Shampoo waschen.
Styling für feines Haar
Hier gilt wieder: Weniger ist mehr!
Zu viel Schaum, Gel oder Wachs lassen feines Haar strähnig aussehen.
Darum nur eine Mini-Menge (erbsengroß) des Stylingprodukts in den Handflächen aufemulgieren und vom
Ansatz zur Spitze hin verteilen. Wenn die Haare schlappmachen, obwohl gerade
frisch gewaschen, hat das eine einfache Ursache: überpflegtes Haar durch
Rückstände von Spülungen, Gels, Haarsprays. Sogenannte Peeling-Shampoos entfernen das Zuviel an Pflege.
Problemfall: Schuppen Diese sind nicht ganz einfach zu behandeln, weil
man oft die Ursache nicht kennt. Schuppen können zum einen die Folge von
überpflegtem Haar sein, von strapaziertem Haar und Kopfhaut (z B. unsanftes
Bürsten, zu heißes Föhnen), zum andern als eine Reaktion auf Stress auftreten
oder sogar ein Hinweis auf Pilze sein. Im letzteren Fall kann ein spezielles
Schuppen-Shampoo aus der Apotheke helfen. Ein guter Friseur wird
Dir passende Pflegeprodukte empfehlen.
Ansonsten
ausprobieren, was am besten hilft, denn das ist bei jedem anders: Ein anderes
Shampoo, weniger oder gar nicht föhnen, weniger Stylingprodukte verwenden.
Störrische, dicke Haare? Jeder beneidet Dich, nur Du selbst bist
genervt ob der kaum zu bändigenden Haarpracht. Ein guter Haarschnitt, den
Du ungefähr alle sechs Wochen erneuern solltest macht die Pflege einfacher.
Styling: Gel und Haarwachs sind ideal, bei dunklem Haar sehen auch
Finishprodukte mit Glanz oder Haaröl toll aus.
Wozu braucht man Haarwasser? Es belebt die Kopfhaut, regt die Durchblutung an und sorgt
so dafür, dass die Haarwurzel besser mit Nährstoffen versorgt wird. Das
wiederum kräftigt das Haar, stimuliert das Haarwachstum und soll Haarausfall
vorbeugen. |