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Ob wir einen Menschen spontan mögen oder
nicht, bestimmt auch die Nase
Jeder Mensch sondert mit dem Schweiß
Sexuallockstoffe, die so genannten Pheromone, ab. Bewusst riechen kann man
Pheromone nicht. Doch ohne sie würde die Menschheit aussterben. Das Riechhirn
ist eine der ältesten Gehirnregionen, viel älter als die Großhirnrinde. Vieles,
was unsere Nase aufnimmt, wird darum im Unterbewusstsein verarbeitet.
Bei Tieren kennt man sie schon länger - jetzt weiß
man, dass auch das Verhalten der Menschen von kaum wahrnehmbaren Substanzen
gesteuert wird. Wissenschaftler finden immer neue Beweise, daß diese in der Haut
produzierten, meist geruchslosen Pheromone über Lust und Liebe, Sympathie und
Sex entscheiden.
Eine Studie aus den USA hat jetzt belegt, dass auch
künstlich hergestellte Lockstoffe funktionieren. Im März 2002 berichteten
Wissenschaftler der San Francisco State University in der Zeitschrift Physiology
and Behavior, wie Frauen unterschiedlichster ethnischer Herkunft und
Altersstufen die Wirkung der synthetischen Pheromone getestet haben.
Link zum Thema:
www.realm.de
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