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© Bristol-Myers Squibb |
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Ausstellung der Ateliergruppe
ÜberLebenszeichen Kleine Komödie am Max II 5. Dezember 2004 bis 7.
Januar 2005
Pillen schlucken reicht oft nicht. Meist kommt man als
HIV-Positiver nicht umhin, sich konstruktiv mit der kritischen
Lebenssituation auseinanderzusetzen, kreativ der inneren und äußeren
Ausgrenzung entgegenzuwirken, über die Phantasie aus der Lähmung
herauszufinden sowie neue Lebensenergien und Lebensperspektiven zu
entwickeln. Hier kann gemeinsames Malen und Gestalten helfen.
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Diese Strategie verfolgt seit mehreren Jahren die
Ateliergruppe ÜberLebenszeichen, die als private
Gemeinschaftsinitiative kunsttherapeutisches Arbeiten, Ausstellungen
und Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Die in diesem Rahmen entstandenen Bilder
sprechen eine eigene Sprache, die über die Welt der Gedanken und Worte
hinausgeht.
Im Vordergrund steht dabei nicht das „schöne“ Produkt,
sondern der kreative Prozess. Im Mittelpunkt dieses Prozesses wiederum stehen
die Freude am Tun, Besinnung und offener Austausch. Manche Bilder drücken
Ängste, Krisen oder Probleme aus; manche verleihen Phantasien,
Wünschen oder Visionen eine sichtbare Gestalt.
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Im dritten Jahr in Folge werden Bilder von
ÜberLebenszeichen im Foyer des Theaters Kleine Komödie am
Max II ausgestellt. Das pharmazeutische Unternehmen Bristol-Myers Squibb,
München, fungiert abermals als Sponsor und hat auch für 2005 einen
großformatigen Kalender mit Bildern der Ateliermitglieder gedruckt.
Betroffene geben mit ihren Werken Außenstehenden Einblicke in die
schwierige Auseinandersetzung mit HIV und AIDS und leisten somit auch einen
wichtigen Beitrag zur Prävention. Mit dem Verkauf der Bilder und Kalender wird
die kunsttherapeutische Arbeit finanziert.
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Die Ateliergruppe ist auch offen für neue Mitglieder, die
regelmäßig oder gelegentlich an den Malabenden (Mittwoch, 19-22 Uhr)
teilnehmen wollen.
Ateliergruppe
ÜberLebenszeichen Amalienstr. 44 Rgb., 80799
München, Tel. 0172-9735244
Der Großformatige Kalender "Visionen 2005"
mit Bildern der Ausstellung kann für zehn Euro erworben werden, blaue
AIDS-Teddybären kosten fünf Euro. Die ausgestellten Bilder sind alle käuflich zu
erwerben. Der Erlös kommt der Münchner Ateliergemeinschaft ÜberLebenszeichen
zugute.
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