Die größten Hits der Popmusik in
mystischem, mittelalterlichem Gewand, stilvoll umgesetzt und mit einer
intensiven Atmosphäre, wie man sie nur selten zu hören bekommt: Mit diesem
außergewöhnlichen Stil haben sich Gregorian
seit ihrem ersten „Masters of
Chant“-Album (2000) schnell eine große und treue Gefolgschaft erspielt.
Und das verwundert
nicht, denn Produzent Frank Peterson geht nicht nur mit einem sicheren Händchen
für stilsicheres Repertoire an die Auswahl seiner Songs heran, sondern
unüberhörbar auch mit der bedingungslosen Liebe zur Musik.
Masters Of Chant Chapter VI
überzeugt mit einem Tracklisting, das schon vom Repertoire her eine Gänsehaut erzeugt. Denn wieder ist es eine faszinierende Reise durch die Jahrzehnte und ganz unterschiedliche Stilrichtungen, auf welche der zehn Mann starke Chor den Hörer mitnimmt. So findet man „Fix You“ von Coldplay neben „Believe In Me“ von Lenny Kravitz, den achtziger Jahre-Hit „Mad World“ (Tears For Fears) neben dem Siebziger-Klassiker „Dreams“ (Fleetwood Mac) und „Joga“ (Björk) neben der Sechziger Ballade „Crying In The Rain“ von den Everly Brothers. Weiterhin gibt es Songs von Peter Gabriel,
Eurythmics, Joan Osbourne und Sinead O’Connor. Mit „The Time Has Come“ und „The Circle“ gibt es
diesmal zwei Gregorian-Eigenkompositionen, die an Schönheit dem übrigen
Repertoire nicht nachstehen.
Mit Masters of Chant Chapter VI erscheint
bereits das sechste Album der Reihe. Zählt man die beiden Special Editions „The
Dark Side“ und „The Masterpieces“ sowie das im Dezember 2006 erschienene
Weihnachtsalbum „Christmas Chants“ dazu, ist es sogar schon das 9.
Gregorian-Album.