Bekannt dafür, mit jeder Veröffentlichung neue Wege zu gehen, haben Tom Chaplin, Tim Rice-Oxley und Richard Hughes mit Perfect Symmetry ein bombastisches Hochglanzalbum aufgenommen, das mit überdimensionalen Popsongs besticht und vor schamloser Energie förmlich zerberstet. Man kann bei jedem Ton, bei jeder Zeile und bei jedem Refrain raushören, wie viel Spaß die Band während der Aufnahmen hatte.
So wie sich das in erster Linie am Klavier entstandene Hopes And Fears-Debüt vom eher düsteren Nachfolger Under The Iron Sea absetzte, ist auch Perfect Symmetry ein deutlicher Schritt auf klangliches Neuland. Mit den 11 neuen Songs beweist Rice-Oxley, warum er zu den wichtigsten britischen Songschreibern des Jahrzehnts gehört, wenn Keane jegliche Bedenken in den Wind schlagen und sich stattdessen einfach nur driften lassen und schauen, wohin die musikalische Reise dieses Mal geht. Das Ergebnis dieser Herangehensweise ist ein unglaublich energiegeladenes Album, das nicht nur den Musikern jede Menge Spaß bereitet hat. Perfect Symmetry packt auch den Zuhörer sofort...
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© Universal Music |
| KEANE - Perfect Symmetry |
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Während eingeschworene Keane-Fans den dritten Longplayer sofort als ein Album ihrer Lieblingsband identifizieren werden, kann es gut sein, dass sich der eine oder andere darüber wundern wird, wie weit sich Rice-Oxley und Co. auf unbekanntes Terrain vorwagen. So ist es z.B. gut möglich, dass man den Teaser „Spiralling“, ein Stück, das in Großbritannien bereits sämtliche Download-Rekorde gesprengt hat, schon irgendwo gehört hat, ohne jedoch die Nummer in der Ecke derjenigen „Band, die `Somewhere Only We Know´ aufgenommen hat,“ zu verorten.
Immerhin ist Perfect Symmetry das erste Album von Keane, auf dem eine singende Säge, ein Saxofon und Gesangsspuren, die durch ein Schlagzeug aufgenommen wurden, zu hören sind. Aufnahme-Sessions in Berlin, Paris und London sind ebenfalls ein Novum. Darüber hinaus ist es die erste LP, die sie selbst produziert haben – wenn auch mit etwas Unterstützung von etablierten Produzenten wie Jon Brion (Rufus Wainwright; Kanye West) und Stuart Price (Madonna; Les Rhythmes Digitales). Und schließlich wären da noch diese drei Typen, die mit einem lang gezogenen „Oooh!“-Laut die neue LP einläuten... Homepage: www.keanemusic.de
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