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Christopher Cross - The Café Carlyle Sessions
Christopher Cross - The Café Carlyle Sessions
© edel records
Christopher Cross - The Café Carlyle Sessions
Wenn man den Namen Christopher Cross erwähnt, kann man sicher sein, auf irgendjemanden zu treffen, der sich sofort daran erinnert, wen er küsste, als „Sailing“ lief, oder der sofort an das Konzert denkt, auf dem er „Ride Like The Wind“ hörte und beschloss, selbst Gitarrist zu werden. Auch „Arthur’s Theme“ (das für den gleichnamigen Film geschrieben wurde) und „Think Of Laura“ (definitiv nicht für General Hospital komponiert) zaubern ganzen Legionen von Fans ein Glänzen in die Augen.

Und noch weitere Titel, etwa „All Right“, „Swept Away“ oder „No Time For Talk“, genießen bei den Fans starken Erinnerungswert. Denn
Christopher Cross hat weitaus mehr einschlägige Hits als die auf seinem nach ihm selbst benanntes Debüt im Jahre 1980, das immerhin als erstes Album in der Geschichte der Grammys© in den vier Hauptkategorien ausgezeichnet wurde (ein Erfolg, der erst wieder von Norah Jones erreicht wurde). Insgesamt acht Alben hat Christopher Cross bisher veröffentlicht - dabei nicht mitgezählt diverse Hit-Sammlungen. Und alle von ihnen liefern Beweise für das, was man gemeinhin „künstlerische Entwicklung“ nennt.

Nach seinen Frühwerken Christopher Cross und Another Page legte Christopher Cross von den Mitt-Achtzigern bis heute eine ganze Reihe von Alben vor, die einen Künstler auf dem schweren Weg der Integrität und künstlerischen Kompromisslosigkeit profilieren:

Every Turn Of The World zeigte ihn mit härterem Rockeinflüssen, die zur Irritation bei den Radiomachern führten, aber von den treuen Fans dankbar begrüßt wurden. Back Of My Mind wurde eine Sammlung von erfrischender Pop-Perfektion, die zudem einen Schatten auf das voraus warf, was dann kommen sollte: Rendezvous, ein nachdenklicher Meilenstein, auf dem Cross sich vieler Themen annahm, von denen weniger begabte Künstler wohl eher die Finger lassen würden. Mit dem intensiven Window, das vor allem Songs auf der Basis akustischer Instrumentierung enthielt, steuerte er einer entleerten Pop-Ära gegen, die sich in Elektronik verlor, und mit dem Doppelalbum Walking In Avalon, das aus Live-Mitschnitten und neuen Studioaufnahmen bestand und die Single „Red Room“ mitbrachte, bewies sich Christopher Cross als gereifter, kluger und nicht zu vergessen gut gelaunter Erfinder von Popsongs.


Christopher Cross
© edel records
Christopher Cross
Christopher Cross’ neuntes Album, das bekannten und vertrauten Songs wie „Ride Like The Wind“, „Sailing“ und „Arthur’s Theme“ im Jazz-Arrangement ganz neues Leben einhaucht und weniger bekannte Songs wie „Words Of Wisdom“ und das autobiographische „Deputy Dan“ noch einmal neu erfindet.

 

 Es ist offensichtlich, dass seine zwischenzeitliche Abwesenheit von der Musikmaschinerie ihn nicht daran gehindert hat, sich weiter zu entwickeln. Christopher Cross geht immer noch regelmäßig auf Tour, um sich weltweit seinen Fans zu widmen. Dabei enttäuscht er niemanden: Er spielt seine klassischen Hits (und dies originalgetreu), aber besteht auch immer darauf, die breite Spannweite seiner neueren Songs zu präsentieren, an denen sein Herz (und seine Kunst) natürlich besonders hängt. Und die Reaktion der Fans ist niemals geringer als begeistert.

Homepage des Künsters:
www.crosstophercross.com   



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