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© Universumfilm |
| Aug in Aug mit einem Buckelwal |
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Die
Natur-Dokumentation "Unsere Erde - Der Film" www.unsere-erde-derfilm.de läuft seit
8. Februar in den Kinos in Deutschland und Österreich. Mit insgesamt fünf Jahren
Produktionszeit ist das Werk die aufwändigste Dokumentation aller Zeiten. Aus
den rund 1.000 Stunden Filmmaterial, das 40 Kamerateams gefilmt haben, ist ein
99 Minuten langes Meisterwerk über die Schönheit des Blauen Planeten entstanden.
Im Zuge der derzeitigen Diskussionen um die globale Erwärmung, bietet die
beeindruckende Dokumentation einen Einblick in die Fragilität des Ökosystems der
Erde http://www.loveearth.com.
"Wir wollen mit
dem Film die Schönheit der Erde zeigen und diese für eine große Menge von
Menschen auf einer großen Leinwand sichtbar machen", so der Co-Produzent Andre
Sikojev. "Filme sind starke Emotionsträger, daher wollen wir damit auf die
unglaubliche Vielfalt des Lebens hinweisen." An über 200 Drehorten in 26
Ländern haben die Kamerateams gedreht. Wenn man auf die Empfindlichkeit der Erde
hinweisen will, mache es keinen Sinn eine Dokumentation über die schon
vorhandenen Zerstörungen zu machen. Das sei kontraproduktiv, meint Walter
Köhler, Chef der erfolgreichen ORF-Dokumentationsserie "Universum". "Mit
faszinierenden Bildern erreicht man wesentlich mehr"
, weiß der Experte.
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© Universumfilm |
| Noch wandern die Eisbären |
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"Der Film
soll den Zuschauern eine Art Flucht aus dem Alltag ermöglichen. Ich möchte, dass
die Menschen Naturereignisse miterleben, die nur wenige von uns jemals selbst
erfahren können", meint Regisseur Alastair Fothergrill. Ein Beispiel dafür
ist zum Beispiel die Szene des Erwachens einer Eisbären-Mutter gemeinsam mit
ihren Jungen im König-Karl-Land in Norwegen. Das Kamerateam war die erste
Filmcrew seit 25 Jahren, die von der norwegischen Regierung die Erlaubnis zum
Filmen im Rückzugsgebiet der Eisbären erhalten hat. Auch im Bereich
Luftaufnahmen hat der Film mit einigen Besonderheiten aufzuwarten: Erstmals
durfte ein Filmteam mit einem nepalesischen Aufklärungsflugzeug Aufnahmen im
Himalaya in 8.800 Metern machen. Für zwei Jagdszenen mit einem Weißen Hai und
einem Geparden, wurde eine Hochgeschwindigkeitskamera, die ansonsten nur für
Studioaufnahmen verwendet wird, umgebaut.
"Die
Klimaänderungen werden den Lebensraum von Menschen und Tieren weiter
einengen", so die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb von der Universität für
Bodenkultur anlässlich der Filmpremiere. Es gebe bereits jetzt 15 Mio.
Klimaflüchtlinge. "Überall dort, wo die Menschen schon jetzt an die Grenze der
Überlebensfähigkeit stoßen, genügen kleine Klimaveränderungen und die Menschen
wandern ab." Ebenso wie Menschen, die ihre Koffer packen und auswandern, werden
dies auch Tiere tun, meint Klaus Hackländer von Institut für Wildbiologie der
Universität für Bodenkultur. "Das einzige Problem daran ist, dass viele
Tiere keine Abwanderungsmöglichkeiten haben." Der im Film gezeigte Eisbär etwa,
dem der Boden unter den Füßen schmilzt, verliere endgültig seinen Lebensraum.
Das gleiche gelte für Elefanten, die in der Kalahari immer längere Strecken
zurücklegen müssen, um an Wasserquellen zu kommen. "Dabei denken wir gar nicht
an die Veränderungen physiologischer Vorgänge oder an Stoffwechselprobleme durch
Temperaturveränderungen",
meint der Forscher.
"Würden wir
diesen Film in zehn oder 20 Jahren drehen, könnten wir viele dieser
außerordentlichen Bilder nicht mehr einfangen",
meint Regisseur Fothergill. In Frankreich hat der Film nach nur vier
Wochen Spielzeit bereits mehr als eine Mio. Zuseher begeistert. In Spanien
avancierte die Dokumentation nach nur zehn Tagen Spielzeit zum erfolgreichsten
Natur-Kinofilm aller Zeiten.
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