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| Einen Augenblick allein - von Philippe Besson |
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Falmouth, eine Hafenstadt in Cornwall. Tom Sheppard, einstmals Fischer, kehrt aus dem Gefängnis zurück. Bei einer Ausfahrt aufs Meer verlor er seinen Sohn im Sturm. Er wurde wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Für die anderen Menschen in der Hafenstadt aber war es Mord. Nun kehrt er zurück, weil er nicht weiß, wohin er ansonsten gehen sollte. Die Männer in Falmouth haben ihn nicht vergessen. Aber Thomas Sheppard ist nicht zurück gekommen, um bei ihnen um Vergebung zu bitten, er will wieder einen Platz zum Leben finden. Nur zwei Menschen im Ort begegnen dem Rückkehrer vorbehaltlos: die alleinerziehende Mutter Betty und der pakistanische Ladenbesitzer Rajiv. Doch in Gedanken ist Tom meist bei einem: bei Luke, mit dem er im Gefängnis die Zelle teilte. Philippe Besson erzählt in ›Einen Augenblick allein‹ mit großer Sensibilität eine Geschichte von der Einsamkeit des Schmerzes. Sezierend genau ist der Blick des französischen Romanciers auf und in seine Protagonisten. Sie stehen am Rand der Gesellschaft, und manch einer unter ihnen weiß, dass ihn noch mehr von seiner Umgebung trennt, als jene ahnt. Eine geheimnisvolle, brüchige Stille durchzieht diesen Roman, in dem zugleich das Gespräch und das Sich-jemandem-anvertrauen eine zentrale Rolle spielen. Informationen zum Autor: Philippe Besson, geboren 1967 in Barbezieux, lebt seit 1989 in Paris, wo er zunächst als Jurist arbeitete. 2001 veröffentlichte er seinen ersten Roman, ›Zeit der Abwesenheit‹ (dtv 13629). Es folgten ›Sein Bruder‹ (dtv premium 24455; verfilmt von Patrice Chéreau), ›Nachsaison‹, ›Eine italienische Liebe‹ (dtv premium 24423), ›Brüchige Tage‹ (dtv premium 24530) und ›Nachsaison‹ (dtv premium 24597).
Mehr zu Autor und Werk unter www.philippe-besson.de
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