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© Deuticke im Zsolnay Verlag |
| Anderes Ufer, andere Sitten. Eine Gebrauchsanleitung |
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Die Geschwister
Ariane und Björn Grundies räumen in »Anderes Ufer, andere
Sitten« mit Vorurteilen gegenüber Lesben und Schwulen auf, und das
ebenso klug wie unterhaltsam. Sie liefern zweckdienliche Hinweise zur Vermeidung
von Peinlichkeiten und Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen der
Heteros: Hassen alle Lesben Männer? Kann man Homosexualität heilen? Ist Lilo
Wanders eine Frau? Wir erfahren, was passiert, wenn eine Tunte hysterisch wird,
eine Lesbe auf den Richtigen trifft oder ein Schwuler Feuerwehrmann werden will,
und erhalten Verhaltensregeln für den Liebeskummer homosexueller Freunde. Ein
Wörterbuch hilft beim Verständnis des homosexuellen Vokabulars, von
Schranklesben und Trümmertunten bis hin zu Teddy und Prinz Albrecht.
Laut einer statistischen Erhebung
haben drei Viertel aller Deutschen keinen Kontakt zu Homosexuellen. Das mag
daran liegen, dass sie Schwule und Lesben in ihrem Umfeld nicht erkennen;
Homosexualität ist für viele noch immer ein Tabu. Obwohl es durch das Outing
prominenter Zeitgenossen normaler geworden sein müsste, schwul oder lesbisch zu
sein, ist ein entspannter Umgang mit Homosexuellen im Alltag alles andere als
selbstverständlich. Ariane und Björn Grundies geleiten uns mit ihrer
Gebrauchsanweisung charmant ans andere Ufer.
Infos zu den
Autoren:
Ariane Grundies, geboren 1979 in
Stralsund, Studium am deutschen Literaturinstitut in Leipzig, lebt als freie
Autorin in Berlin. Bisher erschienen: Schön sind immer die anderen (Erzählungen,
2004) und Am Ende ich (Roman, 2006).
Björn Grundies, geboren 1974 in
Stralsund, Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Felix
Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. 1998 –2003 Ensemblemitglied des Thalia
Theaters in Hamburg. 2002-2005 Seriendarsteller im Alphateam (Sat1), Film- und
Fernsehproduktionen. |