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Maria Callas - Vissi d'Arte - The Puccini Love Songs |
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© EMI Classics |
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Wer Oper sagt, meint Callas - Maria Callas. Dieser Name steht für die berühmteste Opernikone aller Zeiten, für einen Superstar der Klassik, an dessen Popularität und Können niemand heranreicht – eine Diva, die die höchsten Ansprüche an eine Primadonna assoluta erfüllte wie keine andere. Sängerinnen, die nach ihr kamen, wurden und werden immer wieder mit ihr verglichen – vergeblich. Millionen Fans, die Maria Callas auch heute - drei Jahrzehnte nach ihrem Tod - anbeten, wissen: Es kann nur eine geben!
Maria Callas gilt nicht nur als größte Sopranistin aller Zeiten – sie war die berühmteste Frau der Welt. Der frühe Ruhm der Künstlerin, ihr Temperament, das sie auch außerhalb der Bühne keineswegs zügelte, ihre Ehe mit dem italienischen Industriellen Battista Meneghini und ihre Affäre mit dem griechischen Reederkönig Aristoteles Onassis – all das hat die Schlagzeilen jahrelang weltweit beherrscht. Sie ist dabei selbst so etwas wie eine der tragisch-romantischen Heldinnen geworden, die sie auf der Bühne so unnachahmlich verkörperte. Und sie wurde der Prototyp eines modernen Mythos.
Ein erfolgreiches, aber unglückliches Leben Maria Callas kam am 2. Dezember 1923 als Tochter einer amerikanisch-griechischen Familie in New York als Maria Anna Cecilia Sofia Kalogeropoulos zur Welt. Sie debütierte als Fünfzehnjährige, und in den Nachkriegsjahren kam der Durchbruch, als sie 1949 mit der Titelpartie in Ponchiellis La Gioconda in Verona für Aufsehen sorgte. Parallel zu ihren Erfolgen ereigneten sich die Fehlschläge in ihrem Privatleben, die schließlich tödlich für ihre Karriere werden sollten: 1959 trennte sich Maria Callas von ihrem Mann und Manager, dem Industriemagnaten Giovanni Battista Meneghini. Sie hatte sich in einen anderen verliebt – in den schwerreichen griechischen Reeder Aristoteles Onassis.
Pressefotos und Gerüchte gingen um die Welt, längst waren die Nachrichten über sie nicht mehr in den Feuilleton-Teilen der Zeitungen zu lesen, sondern füllten die Front-Schlagzeilen. Und schließlich nahm man rund um den Globus auch daran Anteil, als ihr Glück mit Onassis zerbrach: Er wandte sich von ihr ab und ehelichte Jackie Kennedy, die Witwe des ermordeten amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy. Nach dieser Affäre folgte das seelische wie künstlerische Siechtum der „Superdiva“, die am 16. September 1977 mit nur 53 Jahren in ihrem Pariser Appartement an Herzversagen verstarb. Was bleibt, ist ihre Stimme, die heute noch die Welt fasziniert und in Atem hält.
Die Melodien Puccinis, des letzten Genies der italienischen Oper, sind in aller ihren und ebenso unvergessen wie seine großen Frauengestalten von Manon und Mimì bis Butterfly und Turandot, die fast all seinen Opern den Titel gaben: So ist es besonders angemessen, die besten Opern-Momente aus dem Munde der Sängerin zu hören, die wie keine zweite mit ihrer künstlerischen Leidenschaft die Operninterpretation im 20. Jahrhundert geprägt hat: Maria Callas.
Zwei große Veröffentlichungen fassen das Puccini-Erbe dieser Sopranlegende zusammen (die übrigens in diesem Jahr 85 Jahre alt geworden wäre): Die Doppel-CD Vissi d' arte – The Puccini Love Songs enthält Arien und Duette von Puccinis Heldinnen in ihren emotionalsten Passagen.
MARIA CALLAS - VISSI D'ARTE: THE PUCCINI LOVE SONGS Giacomo Puccini
Arien und Duette aus La Bohème, Tosca, Manon Lescaut, Turandot u.a. 2 CDs
Mitwirkende: Giuseppe di Stefano * Anna Moffo * Elisabeth Schwarzkopf * Tito Gobbi * Nicolai Gedda * Victor de Sabata * Herbert von Karajan * Tullio Serafin * u.a.
Link: www.ohne-puccini-keine-oper.de
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