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Gewalt ja - Nacktheit nein
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© hanwayfilms |
| Filmplakat: YOUNG ADAM |
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Der britische Schauspieler Ewan McGregor lästert über
amerikanisches Zensur-Verhalten. US-Zuschauer dürfen ihn nicht nackt
sehen
Der britische Schauspieler und «Star Wars»-Star
Ewan McGregor kann nicht verstehen, warum in Amerika niemand sein Schwänzchen
sehen darf. In seinem neuen Film «Young Adam» ist McGregor mehrfach in voller
Nacktheit zu sehen, doch hat das Filmstudio Sony Classics diese Szenen für den
amerikanischen Markt herausschneiden lassen, schreibt der Onlinedienst Page Six.
Wenn Sie meinen Penis sehen wollen, müssen sie nach Großbritannien fliegen,
sagte McGregor am Rande der Premiere in New York.
Ewan ist über die
Entscheidung von Sony Classics verärgert. Wie er gegenüber Reportern sagt,
sei die Entscheidung von Sony mehr als heuchlerisch, denn die Gewaltszenen des
Films hätten die Produzenten auch nicht rausgeschnitten. »Wenn Ihr meinen Penis
sehen wollt, dann fliegt nach Großbritannien«, denn auch seine Reaktion
gegenüber dem »Premiere«-Magazin.
»Wenn ich
5.000 Menschen mit einem halbautomatischen Maschinengewehr erschossen hätte, das
wäre für alle akzeptabel gewesen. Aber ich habe meinen Penis
gezeigt.« Vielleicht steht hinter McGregors Ärger aber auch ein wenig
verletzter Narzissmuss, denn der hübsche Ire ist dafür bekannt, dass er gern und
extensiv sein Geschlechtsorgan in die Kamera hält. Bereits in drei früheren
Filmen, "Trainspotting«, «The Pillow Book« und «Velvet Goldmine«, war sein Penis
ebenfalls kurz zu sehen. |
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