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Homosexuelle Männer und Frauen widersetzten sich
1969 in
einer Kneipe auf der New Yorker Christopher Street zum ersten Mal den
Übergriffen der Polizei. Einige Tage lang herrschten Bürgerkriegs- ähnliche
Zustände.
Aus dem gewalttätigen Protest erwuchs der Stolz (engl.:
pride) auf eine bestimmte Lebensform, die – im Andenken an die
Auseinander-setzungen – Ausdruck in den friedlichen Gaypride-Veranstaltungen
fand und findet.
In den frühen Jahren waren diese
Veranstaltungen stark politisch ausgerichtet, denn die Gaypride-Bewegung wuchs
sich zu einer Menschenrechtsbewegung aus, die zum Ziel hatte, Rechte und
Anerkennung für Schwule und Lesben in der Gesellschaft zu erkämpfen und zu
festigen.
Mittlerweile sind die CSD teilweise zu
Mega-Events mit bis zu 1 Million Teilnehmern (Köln) geworden.
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