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© Filmmuseum Berlin – Deutsche Kinemathek |
| Greta Garbo, 1931 |
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Hommage zu Greta Garbos
100. Geburtstag
*18. September 1905 –
+15. April 1990
Ausstellung vom
14. September bis 28. November
2005
Weder im Nachlass der
Garbo, noch in dem ihrer Freundin Mercedes De Acosta, sind eindeutige
Liebesbriefe zu finden. Dennoch bleibt „die Göttliche“ auch weiterhin eine Ikone
der Lesben. Nahrung für Gerüchte gibt es immer wieder in Biographien anderer
Hollywood-Stars und vor allem im filmischen Schaffen der Garbo selbst. Ähnlich
wie Marlene Dietrich, hat sie sich mit einem Film-Kuss, den sie als Königin
Christina ihrer Hofdame gibt, einen unsterblichen Platz in den Herzen aller
Lesben dieser Welt erobert.
Zum 100. Geburtstag präsentiert
das Schwule Museum eine Hommage an das „Gesicht des zwanzigsten Jahrhunderts“.
Wie kaum eine andere Schauspielerin hat die scheue Schwedin über mehr als 15
Jahre ihren Platz im Zenit Hollywoods erfolgreich verteidigt. Sie war nicht nur
die makelloseste Erscheinung, sondern auch die finanziell erfolgreichste
Schauspielerin und vor allem die erste, die sich gegenüber den Studiobossen ein
Mitspracherecht ertrotzte.
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© Filmmuseum Berlin – Deutsche Kinemathek |
| Greta Garbo, 1931 |
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Die Ausstellung
präsentiert die Anfänge in Stockholm und Berlin, zeigt ihren Aufstieg im
Stummfilm Hollywoods, ihre Triumphe im Tonfilm und ihre Demontage. Vorgestellt
werden auch die Menschen hinter der Kamera, die am Mythos Garbo beteiligt waren:
ihr Entdecker Maurice Stiller, ihr langjähriger Kameramann William Daniels und
Gilbert Adrian, der fast alle ihre Kostüme entwarf.
Obwohl die Garbo
das nicht geliebt hätte, räumen die Ausstellungsmacher auch ihren Liebhabern und
Liebhaberinnen einen gebührenden Platz ein: John Gilbert, Mercedes De Acosta und
Cecil Beaton stehen stellvertretend für viele, die behaupten, der Göttlichen ganz nahe
gekommen zu sein. Der Mythos Garbo lebt von der Verweigerung des Stars, Privates
öffentlich zu machen. Die Flucht vor der Zumutung der Presse und der
Zudringlichkeit ihrer Bewunderer führten zwangsweise in die Vereinsamung. Trotz
Sonnenbrille und Schlapphut konnte die Garbo bis zu ihrem Tod den
Aufdringlichkeiten nicht entkommen.
Zu sehen sind
Dokumente, Zeichnungen, Plakate, Filmprogramme und vor allem Fotos, Fotos,
Fotos. Die Leihgaben stammen aus dem Filmmuseum Berlin, der Marlene Dietrich
Collection Berlin, der Stiftung Stadtmuseum Berlin und aus privaten
Sammlungen.
Homepage: www.schwules-museum.de
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