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Premiere: Giuseppe Verdis "Luisa Miller" |
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| © Bayerische Staatsoper |
| Giuseppe Verdis "Luisa Miller" an der Bayerischen Staatsoper |
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Mit Spannung wird die vierte
Opern-Neuproduktion 2006/2007 am 28. Mai erwartet. Mit Luisa Miller wird
eine weitere der drei in dieser Spielzeit begonnenen Programmlinien
aufgegriffen: Neben der Pflege des slawischen
Repertoires, Aufführungen bzw. Uraufführungen von Werken der Moderne wird
die Aufführung früher Opern von Giuseppe Verdi einen weiteren Schwerpunkt
bilden.
Fasziniert
von dem dramatischen Stoff und den leidenschaftlichen Figuren vertonte Verdi mit
dieser Oper 1849 Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“.
Im
Mittelpunkt der Handlung steht die Liebe zwischen Rodolfo und Luisa Miller, die
jedoch letztlich am Widerstand der Familien zerbricht.
Die
Väter der beiden Liebenden, Graf Walter und der pensionierte Soldat Miller,
sehen die Verbindung als unstandesgemäß an; Rodolfo soll die reiche Herzogin von
Ostheim heiraten. Mit Hilfe einer Intrige gelingt es Schlossverwalter Wurm,
Rodolfo von der angeblichen Untreue seiner Geliebten zu überzeugen. Luisa, durch
einen heiligen Eid zum Schweigen verpflichtet, sieht sich außerstande, die Lüge
aufzudecken. In rasender Eifersucht vergiftet Rodolfo Luisa und sich
selbst.
Die musikalische Leitung der Neuproduktion Luisa Miller
übernimmt Massimo Zanetti,
der damit sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper gibt. Claus Guth, einer
der meist beachteten Regisseure der letzten Zeit, und Bühnen- und
Kostümbildner Christian Schmidt
sind dem Münchner Publikum bereits durch zahlreiche Arbeiten am
Gärtnerplatztheater und Prinzregententheater sowie bei der Münchner Biennale gut
bekannt. Auch international haben sie sich unter anderem durch ihre Arbeiten bei
den Bayreuther und den Salzburger Festspielen einen Namen gemacht. Mit Luisa
Miller präsentieren sie nun ihre erste Arbeit an der Bayerischen
Staatsoper.
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| © Bayerische Staatsoper |
| Massimo Zanetti |
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In
der Titelpartie steht die bulgarische Sopranistin Krassimira
Stoyanova auf der Bühne, Ramón Vargas in
der Partie des Rodolfo. Carlo Colombara
verkörpert den Conte di Walter, Paolo Gavanelli
Luisas Vater, Miller. In den weiteren Partien sind zu erleben: Georg Zeppenfeld
(Wurm), Elena Maximova
(Federica), Anaik Morel
(Laura), Michael McBride
(Un Contadino).
Luisa
Miller, Giuseppe
Verdi Premiere am 28. Mai 2007, 19.00
Uhr
Weitere Vorstellungen: Fr 01.06.2007, 19.30 Uhr Mi 06.06.2007,
19.30 Uhr Sa 09.06.2007, 19.30 Uhr Di 12.06.2007, 19.30 Uhr Sa
16.06.2007, 19.30 Uhr
Einführungsmatinee am Sonntag, 20.05.2007, 11 Uhr
im Max-Joseph-Saal der Residenz.
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