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Freund, wie der Wind durch
deine Haare streicht, die Blätter auf dem Baum bewegt und im Herbst zum
Fallen bringt,
so
ist die Welt voll Stunden, die vergehen wie Sekunden.
Ein Samenkorn
vom Wind getragen,
aufgenommen und durch Liebe gekeimt, aufgeblüht
und doch vom Wind - im Herbst verblüht – wieder fortgetragen; ist
Traurigkeit – verbleibt der Schmerz.
Wie einfach zu sagen: ich bin gut, die anderen
sind ungut. Wie schwer die Suche nach der eigenen Ursprünglichkeit. Wie
schwer, andere Wirklichlichkeit als gleichwertige zu tolerieren.
Wie schwer der Versuch, dieses zu
erfahren,
zu erleben. Wie vielseitig es ist,
einfach
hinauszugehen mit dem Wunsch,
sich
einfangen zu lassen, zunächst noch
auf
unterschiedlichen Wegen, an
vorüberziehender
Natürlichkeit,
der Einfachheit.
Doch wie viel mehr liegt in der
Einfachheit,
der Ausgeglichenheit, aus sich selbst
heraus,
dem Entstehen einer architektonischen
Perfektion.
Unerwartet und plötzlich wirst du dir
ursprünglicher Wellen gewahr,
wirst
dadurch das Bedürfnis nach
Zärtlichkeit
wach werden lassen.
Fingerspitzen
offenbaren unausgesprochene
Gedanken und Worte.
Wir. Du und ich, haben den Nebel
gesehen,
den Wind in unseren Haaren Gespürt und
sind
so manches Mal auf den Strahlen der Sonne
falschen
Sternen entgegengegangen.
Unwichtig! Weil du nach einer
Begegnung den Nebel, den Sturm,
die
Sonne anders sehen und erleben
wirst.
Warum also, so sag mir, soll man nicht auf
den Strahlen der Sonne gehen? |