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Madrid – eine Reise zum Nabel Spaniens |
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© Photocase |
| Madrid bei Nacht |
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Madrid
begeistert seine Besucher mit Kultur, Kunst und Lebenslust.
Vom
Araberstädtchen zur Hauptstadt Hätte Philipp II. seinen Hof
nicht hierher verlegt, wäre die Ansiedlung mit Abzug der Mauren wohl von der
Landkarte verschwunden. 1561 erklärte Philipp das arabische Städtchen zur
Hauptstadt seines Reiches. Er war fündig geworden bei der Suche nach einem Ort,
der von allen Ecken Spaniens gleich weit entfernt ist.
Genau diese Voraussetzungen erfüllte
Madrid.
Hätte Philipp und Co. nicht so beharrlich an
der neuen Hauptstadt festgehalten, wäre aus Madrid nicht viel geworden. Eisige
Winter und heiße Sommer machen Madrid nicht gerade zu einem bevorzugten Wohnort.
Während die Landbevölkerung auf der Suche nach Arbeit in die Stadt zog, bauten
Philipp und seine Nachfolger ihre Paläste und Residenzen.
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© Pixelio |
| Das moderne Madrid |
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Madrid bei Tage – Start bei Kilometer 0 Vor der alten Post ist er eingraviert, der Kilometer 0, der
Nabel Spaniens. Von hier, an der Puerta del Sol
, wurde Spanien vermessen. Heute wimmelt der Platz von
Einheimische und Touristen. Oberirdisch braust der Verkehr, unterirdisch kreuzen
sich U-Bahn-Linien, bringen Reisende ins Zentrum der Stadt. Schuhputzer
verleihen mit Tinkturen und Cremes Schuhen spiegelnden Glanz, Losverkäufer
schreien, dass nur sie den Hauptgewinn hätten. Angestellte im Anzug hasten
Richtung Büro, stadtplanbewaffnete Touristen suchen nach Orientierung. Es
pulsiert das Leben, eingerahmt von riesigen Werbeplakaten.
Adel
verpflichtet Wer es königlich mag folgt der c/
del Arenal zum Plaza del Oriente und steht vor dem
Palacio Real. Der Königspalast mit den 3000 Zimmern wird nur
noch für Staatsempfänge genutzt. In der übrigen Zeit können der Säulen- und der
Thronsaal, die Privatgemächer Karl II. besichtigt werden. Keine Bange, die
geführte Tour führt nicht durch alle 3000 Zimmer, nur die schönsten werden
besichtigt. Nach so viel Adel, führt ein Spaziergang durch die Straßen des
historischen Viertels zum Plaza Mayor
wieder zurück in die bürgerliche Welt. Im
Mittelalter wurden auf dem Platz Ketzer verbrannt, Obst und Gemüse verkauft.
Heute sitzt man in einem der gemütlichen Cafés, die rund um den Plaza Mayor zu
finden sind. Gott sei Dank brennt nur noch die durstige Kehle.
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© Pixelio |
| Madrid - Königsschloss |
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Das Museumstrio Kunstgenießer
sind auf dem Paseo del Prado bestens aufgehoben. Gleich drei große Museen, die
Thyssen-Bornemisza-Sammlung, der Prado und das
Centro de Arte Reina Sofia bieten stundenlangen Kunstgenuss. Im
Prado sind die alten Meister wie Goya, El Greco und Dürer ausgestellt.
Als Kontrast zeigt das Centro de Arte zeitgenössische Kunst. Einen
Überblick über das Kunstschaffen der verschiedenen Epochen erhält man in der
Thyssen-Bornemisza-Sammlung. Nach den vielen Bildern und Skulpturen erholen sich
die Augen bei einem Spaziergang im Parque del Retiro, gleich
hinter dem Prado.
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Madrid bei Nacht – Chueca im Zeichen der
Regenbogenflagge Nach Stadtrundgang und Besichtigungen muss man
keine Bedenken haben zu nichts mehr fähig zu sein. Es bleibt noch genug Zeit, um
wieder auf die Beine zu kommen. Madrids Nachtleben beginnt, wenn andernorts die
Türen schon wieder abgeschlossen werden, so gegen 01.00 Uhr nachts. Einst trist
und nicht ganz ungefährlich, hat sich Chueca zur schwulen Hochburg gemausert.
Flattern tagsüber die Regenbogenfahnen, flattern am Abend die ersten
Paradiesvögel durch die Cafés rund um die Plaza Chueca. Der Platz ist
Treffpunkt, Startpunkt für die Sause durch eine lange Nacht. Es stehen immer
gleich mehrere Clubs und Bars auf dem Programm, unterbrochen von einem Abstecher
in eine der vielen Tapas-Bars.
Eine Stärkung muss sein, bevor es im
Getümmel weitergeht, in dem jeder fündig wird. Bär trifft auf Leder, gestylte
Schönheit auf Jeans. Ein heißer Blick hier, ein Kuss da, wer nicht gesehen
werden will, verschwindet im Darkroom. Spannung und Entspannung gibt es noch in
einer der Saunen, die schön früh morgens, einige rund um die Uhr, geöffnet sind.
Das Finale findet dann in einem der vielen Cafés statt. Wer nichts Süßes
gefunden hat, stärkt sich bei einer Schokolade – auch irgendwie heiß und süß.
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© Pixelio |
| Madrid - Grenzmarken |
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Fremdenverkehrsamt für Spanien Mylenniusstr. 14 60323 Frankfurt
www.spain.info Tel: 069 / 725 038
Oficina Municipal de
Turismo Plaza Mayor 3 www.esmadrid.com
Reiseführer:
Polyglott on tour, € 7.95 DuMont Reisetaschenbuch Madrid, € 12 Marco
Polo Reiseführer Madrid, € 8.95 Reise Know-How City Guides Madrid, € 12.90
Adel
verpflichtet: Palacio Real Plaza Oriente
Museumstrio: Museo del Prado Paseo del Prado www.museoprado.mcu.es
Museo
Thyssen-Bornemisza Paseo del Prado 8 www.museothyssen.org
Centro de
Arte Reina Sofia
C/ Santa Isabel 52 www.museoreinasofia.es
Madrid bei
Nacht:
„Shangay“, das Magazin gibt einen Überblick mit Adressen,
Veranstaltungen.
Einen schwul-lesbischen Stadtplan gibt es im
Buchladen Berkana,
c/ Hortaleza 64
Infos im Netz: www.nighttours.com www.gomadrid.com/gay www.chueca.com
Aktuelle Tipps zu Hotels, Bars,
Cruising, Saunas und alles, was man so wissen sollte. |
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